Sustainable Solutions - BNP Paribas Asset Management
Der Asset Manager für eine Welt im Wandel | SUSTAINABLE SOLUTIONS

Wir alle können zum Schutz des Planeten beitragen!

Schon gewusst? Wasserkraftwerke erzeugen mehr Energie als Atomkraftwerke

Die heute rund 60.000 bestehenden Wasserkraftwerke erzeugen 16,2% des weltweiten Stroms. Dies ist mehr als der durch Atom-, Sonnen- und Windkraft erzeugte Strom. Das größte Wasserkraftwerk steht in China: Die Drei-Schluchten-Talsperre erzeugt so viel Strom wie insgesamt 20 Atomkraftwerke.

Lediglich 0,01% des Wasservorkommens auf der Erde ist direkt nutzbar

Beinahe jegliche Wasservorkommen unserer Erde bestehen aus Salzwasser, lediglich das Wasser aus Flüssen und Seen kann direkt verwendet werden.

Lediglich 1,4% der Ozeane sind geschützt

Dies entspricht 4,2 Millionen Quadratkilometern in knapp 7.000 Meeresschutzgebieten. Diese Zahl liegt unter dem Ziel von 10%, das beim Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung im Jahr 2002 gesetzt wurde.

Der Ozean fängt 90% der vom Menschen erzeugten Erderwärmung auf

Der Ozean absorbiert den Großteil der vom Menschen erzeugten Erderwärmung: Lediglich 10% der Energie, die aus unseren Treibhausgasen entsteht, lässt die Lufttemperatur ansteigen. Die restlichen 90% gelangen in den Ozean, hauptsächlich in seine Tiefen.

2.700 Liter Wasser um ein T-Shirt herzustellen

So viel Wasser wird für die Herstellung eines T-Shirts aus Baumwolle benötigt. Industrieverfahren benötigen große Mengen an Wasser. Man spricht somit von „Wasserfußabdruck“, wenn dieses Wasser nicht in dem Endprodukt enthalten ist, aber für seine Herstellung benötigt wird.

Das Eis schmilzt schneller

35% der arktischen Eisdecke ist seit 1992 geschmolzen. Die Eisdecke der nördlichen Hemisphäre schwindet in raschem Tempo. Es sind allerdings nicht die genauen Ausmaße und die Geschwindigkeit des Rückgangs vorhersehbar.

Ein Meer trocknet aus

Der Aralsee erstreckte sich im Jahr 1960 über eine Fläche von 66.500 km². Zu diesem Zeitpunkt lebten dort 40.000 Menschen von der Fischerei. Nach dem durch den Anbau von Baumwolle der Wasserzufluss gesunken war, weist heutzutage dieses „Meer“ nur noch 10% seines ursprünglichen Wasservolumens auf. Infolgedessen sind seine Küsten um 60 bis 80 km zurückgegangen.

Ein Meer aus Plastik

6,5 Milliarden Kilogramm Plastikabfälle werden jährlich in die Ozeane gespült, dies entspricht 206 Kilo pro Sekunde. Die im Wasser treibenden Abfälle lassen einen „Plastikkontinent“ im Pazifik entstehen, der etwa 5 Mal der Fläche Frankreichs entspricht. Diese Abfälle werden erst in 100 bis 1.000 Jahren abgebaut sein.

80% des Abwassers gelangt in den Ozean

Auch in den Industrieländern verhindern die Kläranlagen nicht immer, dass Bakterien und chemische Produkte in die Meere gelangen. Jedes Jahr gelangen hunderte Tonnen an toxischen Abfällen von Industrieunternehmen in die Ozeane.

Der Meeresspiegel steigt schneller

Der Anstieg des Meeresspiegels beträgt momentan mehr als 3,2 mm pro Jahr. Bereits ein Anstieg um einen Meter würde kolossale Schäden zur Folge haben, da in Küstenregionen zahlreiche Naturreichtümer zu finden sind und auch Millionen von Menschen leben (wozu die Großstädte New York, London oder Shanghai zählen).

37 Mrd. Tonnen CO2 Ausstoß jedes Jahr

Die Menschheit stößt jedes Jahr rund 37 Milliarden Tonnen CO2 aus, je nach Berechnungsmethode fallen die Ergebnisse jedoch verschieden aus. Bei allen Berechnungsmethoden sind jedoch die Emissionen zwischen 1990 und 2010 um mehr als 30% angestiegen.

Jährlich werden 13 Millionen Hektar Wald zerstört

Jedes Jahr wird weltweit eine Fläche von 13 Mio. Hektar entwaldet. Seit 1990 wurden 300 Millionen Hektar Wald dem Erdboden gleichgemacht. Die Entwaldung ist eine wichtige Herausforderung der nachhaltigen Entwicklung.

Mehr als 90% der Gletscher schmelzen

Der Mont Blanc, der höchste Berg Europas, ist auch von dieser Entwicklung betroffen. Zwischen 1979 und 1994 hat er einen Meter und von 1994 bis 2003 zwischen 3 und 4 Metern pro Jahr aufgrund des Klimawandels verloren. Die Gletscher der Anden sind seit den 70er Jahren durchschnittlich zwischen 30 und 50% zurückgegangen.

20% der Korallenriffe weltweit sind verschwunden

Korallenriffe sind eines der artenreichsten Ökosysteme unseres Planeten; jedoch auch die anfälligsten. Sie haben keine Überlebenschance, wenn die Wassertemperatur über einen zu langen Zeitraum 30°C beträgt.

Massentierhaltung: großer Verursacher von Treibhausgasemissionen

Knapp 18% der ausgestoßenen Treibhausgase entfallen auf die Massentierhaltung. Die einfachste und effizienteste Methode zur raschen Verringerung dieser Emissionen ist die Reduzierung des eigenen Fleischkonsums.

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